Haus Eduard Gräf

Der Grund für Pflegebedürftigkeit ist zumeist hohes Alter oder eine schwere Krankheit. Doch auch Menschen mit Suchthintergrund und psychischen Problemen benötigen häufig pflegerische Hilfe in einem geschützten Umfeld.

 

Für eben diese Menschen bietet das Quartierszentrum Bürgermeister-Gräf-Haus neben dem "klassischen" Pflegebereich einen eigenen, räumlich abgetrennten Wohnbereich an, in dem Sie die Pflege und Unterstützung erhalten, die sie brauchen: die Gruppe Eduard.

 

Diese Wohngruppe ist ein von Experten hoch geschätztes Angebot. Wir bieten unseren Bewohnern ein suchtmittelfreies Umfeld und die pflegerische sowie therapeutische Unterstützung, die es Ihnen erlaubt, Alltagskompetenzen wieder zu erlernen und möglichst den Weg zurück in ein eigenes häusliches, suchtfreies Umfeld zu finden.

An wen richtet sich das Angebot?

 

Im Haus Eduard Gräf werden erwachsene Menschen ab 18 Jahre aufgenommen. Den Schwerpunkt bilden jedoch Menschen jenseits des 45. Lebensjahres.

 

Aufgenommen werden Menschen mit unterschiedlichen Diagnosen:

 

  • Suchterkrankungen (vor allem Alkoholabhängigkeit)
  • psychische Erkrankungen
  • Anpassungsproblematiken

 

Das Angebot richtet sich an Menschen, bei denen die Schwere der Erkrankung mit Störungen der sozialen Integration einhergehen und bei denen mindestens Pflegegrad 3 vorliegt.

 

Menschen, die diese Voraussetzungen augenscheinlich erfüllen, bei denen jedoch noch kein Pflegegrad festgestellt wurde, können unter Umständen befristet bis zur endgültigen Entscheidung der Pflegekasse ebenfalls aufgenommen werden. Hierzu beraten wir Sie gerne.

 

 

Unsere Ziele

 

Auch wenn ein Teil der Bewohner aufgrund ihrer körperlichen und seelischen Verfassung langfristig auf intensive pflegerische Hilfestellungen angewiesen sein werden, ist es das Ziel, die Bewohner des Hauses Eduard Gräf zu befähigen, wieder im eigenen Zuhause oder einer betreuten Wohneinrichtung leben zu können.

 

Durch die Stabilisierung und Förderung des körperlichen und psychischen Wohlbefindens sollen die Bewohner in ihrem Alltag Sinn erfahren und das eigene Leben als lebenswert erachten. Der Pflegebedarf soll möglichst schrittweise reduziert werden.

 

So können die Bewohner lernen, am gesellschaftlichen Leben im und außer Haus teilzuhaben, unterstützt Perspektiven für das eigene Leben zu entwickeln, Beeinträchtigungen durch die psychische Erkrankung zu bewältigen, einen akzeptablen Umgang mit ihrer Sucht zu finden und dies im Alltag umzusetzen.

Ein individuelles Angebot

auf zwei Etagen

Das Haus Eduard Gräf besteht derzeit aus zwei Wohnebenen mit insgesamt 58 Plätzen, aufgeteilt in 22 Einzelzimmer und 18 Doppelzimmer.

 

Auf jeder Wohnetage befindet sich zudem ein Aufenthaltsraum. Eine Küche steht den Bewohnern zur Verfügung.

 

Die Bewohner werden dabei unterstützt, ihr Zimmer mit eigenen Einrichtungsgegenständen möglichst individuell zu möblieren und zu gestalten. Alle Zimmer verfügen über ein eigenes Duschbad, einen TV- und Telefonanschluss, ein Pflegebett, einen Schrank, ein Regal, sowie Tisch und Stuhl.

Gruppen- und Einzelangebote

Das offene Gruppenangebot des Tagestreffs

 

Der offene Tagestreff bietet den Bewohnern eine verlässliche und Sicherheit gebende Tagesstruktur. Die Bewohner entscheiden selbst, ob und welche Angebote sie annehmen. Die Aktivitäten werden gemeinsam mit den Bewohnern  gestaltet. Die Angebote des Tagestreffs sind so strukturiert, dass sie Förderung in folgenden Bereichen bieten:

 

  • Kommunikationsfähigkeiten
  • Gestaltung der eigenen Freizeit
  • Beweglichkeit
  • Teilhabe am gesellschaftlichen und öffentlichen Leben

 

Darüber hinaus gibt es im Quartierszentrum Bürgermeister-Gräf-Haus auch eine eigene Kegelbahn, die von den Bewohnern gemeinschaftlich genutzt werden kann.

 

 

Einzelangebote und Selbsthilfegruppe

 

Wir möchten den Bewohnern Perspektiven eröffnen und sie unterstützen, einen Sinn im Gestalten ihres Tages zu erkennen. Hierfür gibt es eine individuelle Biografiearbeit, Einzelgespräche und weitere Einzelangebote durch qualifizierte Mitarbeiter.

 

Für unsere suchtkranken Bewohner gibt es eine Informations- und Motivationsgruppe mit Selbsthilfecharakter. Bewohner, die den eigenen Willen haben, ihren Suchtmittelkonsum zu verringern, erhalten hier  durch regelmäßige moderierte Gespräche und den Austausch mit anderen Teilnehmern eine weitere Hilfestellung.

Bildergalerie

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